Spenden

Verein zur Förderung von Demokratie und Toleranz e.V. Weimar und Weimarer Land
IBAN: DE30 8205 1000 0100 1409 39
BIC: HELADEF1WEM
Sparkasse Mittelthüringen


Social Media:
Facebook:
www.facebook.com/BgRWeimar
Twitter:
www.twitter.com/bgr_weimar
Instagram:
www.instagram.com/bgr_weimar

Ganz Aktuell

Vorschau der Anti - AfD-Ausstellung "Keine Alternative"

Wissenswertes

Rechtsextremismus
und Zivilgesellschaft
in Deutschland, Thüringen,
Weimar und Weimarer Land

Aktuelles

Aufruf zur Kundgebung am Donnerstag, 27.08.
Wir rufen auf zur Kundgebung unter dem Motto „Keine Alternative!“ am Do., 27.8., 10-13 Uhr, auf dem Marktplatz.
Dort macht an diesem Tag der „Bürgerbus“ der AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner und A. Friesen Station. Brandner ist enger Höcke-Vertrauter und einer der berüchtigsten Hetzer und Spalter im Bundestag.
Bringt Töpfe und Kochlöffel zum Trommeln mit und beachtet die Abstandsregeln!
 
Radtour „Wider das Vergessen“ am Samstag, 12.09.
Im Kalender vormerken:
Wir laden recht herzlich ein zur diesjährigen Radtour „Wider das Vergessen“ am Sa., 12. September.
Treff: 9.30 Uhr Goetheplatz (vor dem mon ami), Rückkehr ca. 16.30 Uhr (per Bahn)
Die Tour führt nach Bad Sulza, wo sich bis zur Verlegung dessen Insassen nach Weimar im Juli 1937 ein Konzentrationslager befand. Wir werden unter fachkundiger Begleitung die noch sichtbaren Überreste und die informativen Gedenkstelen anschauen und dem Friedhof mit denKriegsgefangenengräbern einen Besuch abstatten.
Zwischenhalt machen wir im Pragerhaus in Apolda, wo uns der Förderverein die Anliegen des Hauses und die Baufortschritte der Sanierung sowie seine Veranstaltungspläne zum Themenjahr „900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen“ vorstellen wird. Auch unsere Freunde vom Bündnis Buntes Weimarer Land werden uns dort begrüßen und für Gespräche zur Verfügung stehen.
Mit der Radtour "Wider das Vergessen" zum Weltfriedenstag erinnern wir an den Beginn des 2. Weltkrieges mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939.

 
20 Jahre BgR : Festliche Veranstaltung am Dienstag, 06.10.
Im Kalender vormerken und bitte rückmelden:
Im März 2000 gründete sich nach unerträglichen rechtsextremen Übergriffen und Aufmärschen in den 1990er Jahren das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar.
Wir möchten dieses Jubiläum in einer festlichen Veranstaltung am Dienstag, dem 6. Oktober 2020, 19 Uhr, im mon ami begehen!
Neben kurzen Reden gibt es Rückblicke live und per Videobotschaften, Geschichten, Bilder und musilkalische Beiträge. Die ursprünglich außerdem geplante Party verschieben wir coronabedingt auf das nächste Jahr.
Da wegen der Abstandsregeln die Plätze leider begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung bis 1.10. unter weimar-gegen-rechts@web.de

Viele Grüße

Christine Schild

für den Sprecherrat

Netzwerk Antirassismus Weimar

Das Netzwerk Antirassismus Weimar (in Gründung) ist ein Zusammenschluss von Migrant*innen, Black, Indigenous and People of Colour, internationalen Student*innen und anderen von Rassismus betroffenenen Menschen sowie Unterstützer*innen aus der Zivilgesellschaft in Weimar.

Ziele des Netzwerkes sind das Sichtbarmachen von (Alltags)rassismus, das Schaffen einer Beratungsstelle und Unterstützungsangeboten für Betroffene von rassistischen Ausgrenzungen und Übergriffen in Weimar sowie die Förderung von antirassistischer Bildung in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Alle Unterstützer*innen sind aufgerufen, sich an der antirassistischen Arbeit des Netzwerks zu beteiligen.
Meldet Euch unter: antira-netzwerk-weimar@riseup.net

Network Anti-Racism Weimar
The Network Anti-Racism Weimar (which is still in the course of formation) is an association of migrants, international students, Black and Indigenous people, People of Color, and other groups affected by racism, as well as of allies from Weimar’s civil society.

The network aims: (1) to make (everyday) racism visible; (2) to set up an office with counselling and support services for people affected by racist attacks and forms of discrimination or exclusion; and (3) to support anti-racist education in all areas of society.

We call on all allies to join the network and to support its anti-racist work.
You can reach us at: antira-netzwerk-weimar@riseup.net

Offener Brief an Polizei und Staatsanwaltschaft Thüringen, die Stadt Erfurt und die Stadt Weimar

Das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar verurteilt die wiederholten brutalen rechtsextremen Übergriffe auf Migranten in Erfurt.

Thüringen hat eine traurige Tradition rechtsextremer Gewalttaten gegen MigrantInnen, die häufig im Umfeld von rechten Szenetreffs ausgehen.

Es ist für uns unfassbar, dass die mutmaßlichen TäterInnen am nächsten Tag wieder frei durch Erfurter spazieren können und damit der Angstraum für viele dort lebende MigrantInnen erhalten bleibt.

Auch in Weimar sind rassistische Beleidigungen, Ausgrenzungen und Übergriffe – für die breite Öffentlichkeit meist unbemerkt – an der Tagesordnung.

Die Betroffenen fühlen sich nach eigenen Aussagen hilflos und resigniert, es fehlen Ansprechpartner, die ihre Erlebnisse ernst nehmen und Unterstützung anbieten.

Wir fordern Polizei und Staatsanwaltschaft auf 

  • MigrantInnen besonders an bekannten Brennpunkten besseren Schutz zu gewährleisten.

  • den Ermittlungen zu den Übergriffen höchste Priorität einzuräumen.

  • die mutmaßlichen TäterInnen nach erfolgten Ermittlungen schnellstmöglich vor Gericht zu stellen.

Wir fordern die Stadt Erfurt auf

ihr eigenes Integrationskonzept ernst zu nehmen, in dem es u.a. heißt: „Erfurt betrachtet die Integration der Menschen mit Migrationshintergrund und die Gestaltung eines konfliktarmen Zusammenlebens in gegenseitigem Respekt als eine gesamtgesellschaftliche Dauer- und Querschnittsaufgabe nachhaltiger Stadtentwicklung, die alle Bereiche kommunalen Handelns einschließt“.

sich mit den Opfern der Übergriffe öffentlich zu solidarisieren und ihnen praktische und mentale Hilfe anzubieten.

Wir begrüßen, dass der berüchtigte Verein „Neue Stärke Erfurt“ das Objekt am Herrenberg verlassen muss.  

Wir fordern die Stadt Weimar auf

  • ein bereits seit 2016 von StadträtInnen und der Zivilgesellschaft gefordertes Integrationskonzept zu entwickeln.

  • eine ebenfalls seit längerer Zeit geforderte unabhängige Stelle einzurichten, an die sich Opfer rassistischer Benachteiligungen, Beleidigungen und Übergriffe wenden können, die die Vorfälle dokumentiert und den Betroffenen Unterstützung anbietet.  

Uns als Bürgerbündnis liegt es fern, Polizei und Verwaltungen pauschal anzuprangern.

Das strukturelle Problem liegt in unserer Wahrnehmung jedoch darin, dass sowohl wir als auch die Verantwortungsträger nicht unmittelbar betroffen sind.

Daher unterschätzen wir, wie häufig, heftig und existenziell bedrohlich Diskriminierungen und Angriffe sind, die MigrantInnen und andere Minderheiten täglich erfahren. Hier bricht sich eine Verrohung Bahn, die unseren sozialen Frieden existenziell angreift.

Wenn Sie jetzt nicht mit Nachdruck handeln, steht unser demokratisches Gemeinwesen auf dem Spiel.

Eindeutig Stellung beziehen – klar handeln – jetzt!  

Der Sprecherrat

Aktuell

 

PLENUM
14. 07. ´21/ 19:00 / monami

07. 08. ´21 / (genaueres folgt)
Auf die Straße! - Dem Naziaufmarsch entgegen stehen

Wir unterstützen

Partner