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Ganz Aktuell

Flyer "10 Gründe nicht die AfD zu wählen..."

 

Flyer "Was wäre Weimar ohne..."

 

Von AfD bis Querdenker:innen: neue Ausstellung des vvn-bda gibt einen Überblick über neueste neofaschistische Entwicklungen in Deutschland

Wissenswertes

Rechtsextremismus
und Zivilgesellschaft
in Deutschland, Thüringen,
Weimar und Weimarer Land

Weimarer Erklärung und Kundgebung

Auf Initiative des BgR verfassten und unterzeichneten 14 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der Stadt die "Weimarer Erklärung für ein solidarisches Miteinander".

Die Erstunterzeichnenden sprechen sich für Rücksichtnahme, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie - gegen Verschwörungsmythen, Antisemitismus und gegen die Spaltung der Gesellschaft aus. Sie solidarisieren sich mit den Mitarbeitenden der Gedenkstätte Buchenwald, die mit aufgrund der Hygieneschutzmaßnahmen mit Hass und Hetze überschüttet werden.

Erstunterzeichnende: Prof. Dr. Winfried Speitkamp (Bauhaus-Universität Weimar), Harms Achtergarde (BgR Weimar), Hasko Weber, Sabine Rühl (DNT Weimar), Henrich Herbst (Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Weimar), Prof. Dr. Christoph Stölzl (Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar), Dr. Ulrike Lorenz (Klassik Stiftung Weimar), Peter Kleine (OB der Stadt Weimar), Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller (Stiftung Ettersberg), Eric Wrasse (EJBW), Prof. Dr. Jens-Christian Wagner (Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora), Ulrich Dillmann (Volkshochschule Weimar/Jugend- und Kulturzentrum mon ami), Prof. Dr. Michael Dreyer (Weimarer Republik e.V.), Ulrike Köppel (weimar GmbH)

Wir rufen auf, die Erklärung mit zu unterzeichnen:

www.weimarer-erklaerung.de/we/solidarisches-miteinander

Wir rufen auf zur Kundgebung, auf der die "Weimarer Erklärung" öffentlich vorgestellt wird und Redner*innen aus den Reihen der Erstunterzeichnenden über ihre Positionen sprechen werden.

Montag, 31.01.22., 18.30 Uhr, Theaterplatz


"Ein inszenierter Aufstand"


Unter diesem Titel beschreibt der Autor Christian Fuchs ("Das Netzwerk der Neuen Rechten") anschaulich, wie Rechtsextreme versuchen, die Anti-Corona-Proteste für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

www.zeit.de/2022/03/corona-proteste-rechtsextremismus-identitaere-bewegung

Kundgebungen am Montag

Ein Bündnis aus verschiedenen Gruppen hat für Montag, den 17.01. Kundgebungen angemeldet. Im Aufruf heißt es u.a.: "Auch in Weimar rufen Personen aus verschwörungsideologischen und pandemieverharmlosenden Kreisen wieder zu sogenannten "Spaziergängen" auf - am vergangenen Montag bis zu 600 Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen und Faschos. Aus den Versammlungen heraus wurden Passant*innen, Antifaschist*innen und Presse angegriffen. Gemeinsam müssen wir uns wieder für eine solidarische Zukunft und gegen rechte Hetze einsetzen. Lasst euch impfen, macht einen Schnelltest, tragt FFP2-Maske, achtet vor Ort auf die Abstände und bleibt zu Hause, wenn ihr euch krank fühlt."

Montag, 17.01.2022, 18.30 Uhr, Theaterplatz, Herderplatz, Marktplatz


Veranstaltung im DNT

Raus aufs Land

Foyergespräch zur Antirassismusarbeit in Thüringen

Rassismus zeigt sich nicht nur in Großstädten in Form rassistischer Angriffe. Rassistische Denkmuster wirken auch im ländlichen Raum. Erfahrungen mit Rassismus, z. B. auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt, machen Menschen, denen ein Migrationshintergrund zugeschrieben wird, in allen Regionen. Durch die Enquete-Kommission des Thüringer Landtags zum Thema "Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen" stehen konkrete Befunde und Empfehlungen im Raum.

Im nächsten Foyergespräch diskutieren wir gemeinsam mit Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft, der politischen Bildung und der Wissenschaft Ursachen für Rassismus im ländlichen Raum und Möglichkeiten für eine flächendeckende Antirassismusarbeit.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena (IDZ)
Mit Dr. Patrice Poutrus (Universität Erfurt), Alfred Bax (PARTHNER Projekt, Kulturrat Thüringen) und Mohamed Sayed (Vorsitzender des Integrationsbeirates Landkreis Nordhausen), Moderation: Dr. Janine Dieckmann (IDZ)

Karten für die kostenfreie Veranstaltung gibt es an der Theaterkasse oder auf www.nationaltheater-weimar.de Es gilt die 2G-Regel und Maskenpflicht.

Mittwoch, 19.01.22, 20 Uhr, Foyer des DNT

Neues im Januar

Liebe Mitstreiter*innen und Interessierte,


wir wünschen Euch ein gesundes Neues Jahr und uns allen Kraft, Mut und Ideenreichtum für 2022!


Menschenkette in Erfurt 

Die Omas gegen Rechts Erfurt rufen zu einer Menschenkette "Für Demokratie und Rücksichtnahme in der Pandemie" auf. Sie schreiben: "Wir haben Frieden, wir haben Freiheit, wir haben Demokratie und so bleibt das. Kommt am Samstag, 8. Januar 2022 um 15:00 Uhr nach Erfurt, Domplatz (geändert!) und reiht Euch ein!" 

Den vollständigen Aufruf findet Ihr im Anhang, die konkreten Plätze in Erfurt unter:
https://omas-gegen-rechts-erfurt.de/menschenkette-fuer-demokratie-und-ruecksichtnahme-in-der-pandemie


Offener Brief an den Innenminister

Das BgR Weimar und die Omas gegen rechts Weimar wandten sich im Dezember 2021 mit einem Offenen Brief an den Thüringer Innenminister Georg Maier. In dem Schreiben hieß es u.a.: "Wir fordern Sie auf, bei den - zumeist unangemeldeten - Versammlungen von Kritikern der Corona-Maßnahmen in Thüringen, die geltenden gesetzlichen Regelungen durchzusetzen. Es kann nicht sein, dass die Polizei Aufzüge "begleitet", deren Teilnehmende ohne Abstand, ohne Masken und in großer Zahl unterwegs sind."

In einem direkten Telefonat versicherte der Minister, dass dieser Forderung - nach längerer Unterschätzung der Lage - jetzt entsprochen wird. Messen wir ihn an der Realität ...
Pressemitteilung zum Offenen Brief: s.u.


Online-Ausstellung

Der Verein Lernort Weimar lädt ein zur Online-Ausstellung "Zwischen Anwerbung und Auslöschung: Spuren jüdischen Lebens in Weimar". 

Die Ausstellung skizziert die Stufen eines Prozesses der Annäherung und Entfremdung, des Miteinanders und der Ausgrenzung nach. Auch die Auslöschung der Weimarer jüdischen Gemeinde, die mit den Deportationen 1942 stattfand, wird thematisiert.
https://lernort-weimar.de/juedisches-leben/


Projektgelder für 2022

Beim Lokalen Aktionsplan (LAP) können Vereine und Initiativen Fördergelder für Projekte zur Stärkung einer demokratischen Zivilgesellschaft beantragen. Anträge für das erste Halbjahr 2022 müssen bis zum 30.01.2022 eingereicht werden

Ausschreibung und Förderrichtlinien:
https://ejbweimar.de/de/veranstaltungen-und-projekte/lokaler-aktionsplan-weimar/

Aktuell

 

Im Rausch der neuen Zeit
17.05.22/19.30Uhr mon ami

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