Spenden

Verein zur Förderung von Demokratie und Toleranz e.V. Weimar und Weimarer Land
IBAN: DE30 8205 1000 0100 1409 39
BIC: HELADEF1WEM
Sparkasse Mittelthüringen

Ganz Aktuell

Vorschau der Anti - AfD-Ausstellung "Keine Alternative"

Wissenswertes

Rechtsextremismus
und Zivilgesellschaft
in Deutschland, Thüringen,
Weimar und Weimarer Land

Pressemitteilung zur "Anti-Coronamaßnahmen-Demo" am 22. Februar 2021

Spätestens seit Montag dieser Woche ist deutlich, mit wem sich Menschen in Weimar, die durch Spaziergänge und Kundgebungen die Beendigung des Lockdowns fordern, gemein machen.
 
Zu den Rednern ihrer Kundgebung auf dem Herderplatz gehörte Frank Haußner aus Ostthüringen.
Dieser „besorgte Bürger“ nahm 2018 in Chemnitz am öffentlichem Schulterschluss von AfD, Pegida und der rechtsextremen Gruppierung Pro Chemnitz und 2019 an der Trauerfeier für den verstorbenen rechtsextremen Hooligan Thomas Haller teil. 2020 trat er bei einer Kundgebung in Gera gemeinsam mit den AfD-Politikern Stephan Brandner, Robby Schlund, Wolfgang Lauerwald und Dieter Laudenbach auf – um nur einige Beispiele für seine politische Heimat zu nennen.
 
In Weimar sprach Haußner neben anderen völkisch-nationalen Parolen vom angeblichen „Schuldkult, der den Deutschen aufgezwungen wird“ und davon, dass die Regierung und alle Verantwortlichen ihrer gerechten Strafe für die „Diktatur“ zugeführt werden. Welche Phantasien er dabei hat, sei dahingestellt.
Die Teilnehmenden applaudierten begeistert.
 
„Rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien und Bewegungen nutzen schamlos die derzeit schwierige Situation für ihre Zwecke aus. Teilnehmer*innen der o.g. Veranstaltungen behaupten oft, sie hätten nichts mit Nazis zu tun. Wenn Veranstalter und Teilnehmende Hetzern wie Frank Haußner ein Podium bieten und ihm applaudieren, dann haben sie definitiv mit Nazis zu tun und sollten gründlich überdenken mit wem sie demonstrieren“,
so ein Sprecher des Bürgerbündnisses gegen Rechtsextremismus Weimar.
 

Update Februar

Liebe Mitstreiter*innen und Interessierte,
 
Solidarität statt Querdenker
 
Viele Menschen sorgen sich um ihre wirtschaftliche Existenz und leiden unter sozialer Isolierung; Kritik an einzelnen Maßnahmen der Regierung und an mangelnder Beteiligung der Parlamente ist durchaus häufig angebracht.
Wir wenden uns jedoch gegen jede Form von Verschwörungsmythen, Antisemitismus und Vereinnahmung des Themas durch Rechtspopulisten.
Oft ist es sehr schwierig, die Dinge und Akteure auseinanderzuhalten und einzuordnen.

Aus aktuellem Anlass und wegen des hohen Radikalisierungspotentials der Coronaleugner organisiert mobit zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung ein

Expertengespräch mit Professor Virchow
online am Dienstag, 16. Februar 2021, 18.00 Uhr:

https://www.facebook.com/events/1346717605680440?active_tab=about
(Öffentlich, auch außerhalb von Facebook sichtbar)
 
HIER findet Ihr außerdem eine Übersicht zu interessanten Publikationen und Materialien im Themenfeld „Corona und Verschwörungserzählungen“.
 
 
Wir sagen ihren Namen
 
Zum ersten Mal jährt sich der furchtbare Anschlag von Hanau am 19. Februar 2020.
Menschen mit Migrationsgeschichte trauern und erinnern sich mit einer Gedenkaktion an:
 
Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin.
 
Das gemeinsame Online-Gedenken (ZOOM) findet am Freitag, 19.02.2021, 21.30 Uhr, statt.

Von 21.58 bis 22.10 Uhr sprechen die Teilnehmenden die Namen der Ermordeten aus: 12 Minuten lang - genauso lange dauerte der rechte Terroranschlag.

Zur Teilnahme an dieser Gedenkveranstaltung wird um persönliche Anmeldung gebeten unter:
veranstaltung@lamsa.de oder info@damost.de
Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten an euch gesendet.
 
 
Tafel Weimar bittet um Hilfe
 
Mit dem 2013 von der Weimarer Tafel angeschafften Kühlfahrzeug hat es einen Unfall gegeben, eine Reparatur ist ausgeschlossen. „Wir brauchen dringend ein neues Fahrzeug mit Kühlfunktion und bitten um Unterstützung“, so Teamleiter Marco Modrow.
Die Tafel Weimar unterstützt etwa 2000 Menschen, darunter rund 700 Kinder regelmäßig mit Lebensmitteln.

Kann jemand ein Kühlfahrzeug beschaffen bzw. abgeben?
Kontakt: Marco Modrow, Tel.: 03643 - 8501-72, Mail: M.Modrow@diakonie-wl.de

Spenden bitte an:
Diakonie Landgut Holzdorf gGmbH
Sparkasse Mittelthüringen
IBAN: DE28 8205 1000 0125 0182 74, BIC: HELADEF1WEM
Verwendungszweck: Kühlfahrzeug Tafel Weimar
 
Viele Grüße
Christine Schild für den Sprecherrat

Rundbrief im Februar

Liebe Mitstreiter*innen und Engagierte,

Kundgebung Samstag, 06. Februar
 
Das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar und weitere Initiativen rufen für Samstag, den 06. Februar 2021, 16.30 Uhr, zu einer Kundgebung unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise – gegen Egoismus und Verschwörungstheorien“ auf dem Theaterplatz auf.

Viele Menschen sorgen sich um ihre wirtschaftliche Existenz und leiden unter sozialer Isolierung; Kritik an einzelnen Maßnahmen der Regierung und an mangelnder Beteiligung der Parlamente ist durchaus häufig angebracht.
Die Iniatiatoren wenden sich jedoch gegen die Allianz von Impfgegner*innen, Verschwörungstheoretiker*innen und offen rassistischen und rechtsradikalen Gruppen und Personen, die auch in Weimar versuchen, das gesellschaftliche Klima zu bestimmen.

„Wir möchten mit der Kundgebung demokratische Prozesse stärken und Hass und Hetze entgegentreten.
Nur gemeinsam, mit Vernunft, Verantwortung und Zusammenhalt können wir durch die Krise kommen.“
so ein Sprecher der Initiative.
Die Veranstalter achten auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen.
 
 
Kein Handschlag mit Faschisten

am Freitag, dem 05.02., 13 Uhr, findet die Aktion #MehrBlumen - kein Handschlag mit Faschisten der Vernetzung "Solidarisches Thüringen statt.
Hintergrund ist das Gedenken an die Wahl Kemmerichs zur Ministerpräsidenten mit Hilfe der AfD vor einem Jahr. Hier findet Ihr alle Infos zur Veranstaltung.
Die Versammlung wird vor dem Thüringer Landtag stattfinden. Als Redner:innen konnten wir gewinnen: Michael Rudolph (DGB Hessen-Thüringen), Anna-Lena Metz (AufDiePlätzeBündnis/ Bgr Vernetzung), Konrad Erben (ISD Thüringen), Yara Mayassah (DaMigra), Marvin Volk (Fridays for Future) und Gernot Süßmuth (Aktion der Vielen).
Auch wenn wir euch gern alle wieder sehen würden: Bitte seht von einer Teilnahme an der Versammlung in Präsenz ab. Nutzt/ teilt die Live-Übertragung unter folgendem Link: www.youtube.com/watch  (Link kopieren und oben bei Google einsetzen)

 
Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs
 
Der Verein Weimarer Dreieck gedenkt der Opfer des Bombenangriffs vom 9. Februar 1945 auf die Gustloff- Rüstungswerke und würdigt den ersten dunkelhäutigen Bürgermeisters Frankreichs und Widerstandskämpfers Raphaël Élizé anlässlich seines 130. Geburtstages am 4. Februar.
Das BgR schließt sich der Würdigung an anund wird am 09. Februar am Gedenkstein in der Kromsdorfer/ Ecke Andersenstraße Blumen niederlegen.
Weitere Informationen:
 
 
Nachricht aus Budapest
 
Auf unseren Gruß zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus hat die Überlebende von Buchenwald und Ehrenbürgerin der Stadt Weimar Éva Fahidi-Pusztai mit einem bewegenden Schreiben geantwortet:
 
Liebe Freunde,
mit viel Freude und betroffen habe ich Eure lieben Zeilen gelesen, und danke Euch für die Kerzen. Leider, was einmal geschehen ist, bleibt da, Man kann nicht tun, als ob es nicht geschehen wäre.
Wir Großteil der Überlebenden, wir hassen nicht mehr weil wir nicht ähnlich zu diesen Menschen sein wollen, die uns hassen und wir wollen unsere Seele mit Hass nicht beschmutzen.
Es ist sehr schwer, alles was anders ist, zu tolerieren. Ich habe ein neues Motto dazu: Ich verstehe, wenn man mich nicht liebt, ich bin sehr anders – obschon sage ich, ich sei gerade so, wie alle anderen. Aber Gegenteil von nicht lieben ist nicht hassen, hassen darf man nicht. damit wird die Welt nicht glücklicher.

Wir wollen dieses Jahr unbedingt den Jahrestag der Befreiung von Buchenwald in Weimar-Buchenwald feiern. Unsere zweite Impfung erhalten wir am 13. Februar, also bis zum Flug können wir sicherlich reisen. Dann treffer wir uns alle miteinainder, mit meinen Überlebenden, mit Euch und wir freuen uns des Lebens das wir mehr erträglich zu schaffen versuchen und in dieser Bestrebung sind wir alle einheitlich.
Mit vielen lieben Grü¤ßen und Umarmungen
Eure Eva

 
Danke an alle,
die an unserer kleinen Ausstellung am Goetheplatz und an verschiedenen Stolpersteinen Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt haben! Achten wir weiter darauf, dass die Stolpersteine und andere Gedenkorte an die Opfer des Nationalsozialismus nicht beschädigt werden.

 
Viele Grüße
Christine Schild für den Sprecherrat

Aktuell

 

 

Montag, 22.02., 19 Uhr, Theaterplatz,
Kundgebung: Solidarisch durch die Krise - zusammen gegen Verschwörungsideologien und Egoismus

Veranstalter: WEunited

Wir unterstützen

Partner