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»FRIEDE! FRIEDE!« Zum Gedenken an die Befreiung vom Nationalsozialismus vor 75 Jahren und an die Bücherverbrennung 1933

Erinnerung ist lebenswichtig, weil aus ihr die Verantwortung für Gegenwart und Zukunft geboren werden kann. Und deshalb soll, wenn des 8. Mais 1945, also des Endes von Krieg und Faschismus gedacht wird, auch an den 10. Mai 1933 erinnert werden. An jenen Tag, an dem auf deutschen Scheiterhaufen Bücher und Schriften demokratischer deutschsprachiger Autorinnen und Autoren brannten, die zumeist jüdischer Herkunft waren.

Wie können wir unter den limitierenden Bedingungen der Corona-Zeit ein würdiges Gedenken durchführen?  Unsere Antwort ist in diesen Tagen unsere Initiative mit dem Deutschen Nationaltheater und Staatskapelle Weimar und Radio Lotte Weimar im Internet.

Hier geht es zu der Website:

https://www.nationaltheater-weimar.de/de/programm/stueck-detail.php?SID=2628&sldr=1

Buchenwaldgedenken / Ostergrüße

 

Liebe Mitstreiter*innen und Interessierte,

am 11. April jährt sich nun die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald zum 75. Mal.

Wir verneigen uns vor den Opfern.

Unter www.thueringer-erklaerung.de findet Ihr Reden und Statements, die bei den Gedenkfeierlichkeiten gehalten worden wären - auch von Überlebendenden des KZs.

Die Thüringer Erklärung "Historische Verantwortung wahren —Demokratie und Menschenrechte verteidigen" haben schon viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Privatpersonen unterschrieben - unter dem angegeben Link kann man unterzeichnen.

Wir freuen uns, dass die Möglichkeit des stillen Gedenkens in der vorigen Woche von vielen wahrgenommen wurde.

"Liebe Nachbarn, danke für Idee und Vorbereitung! Viele Grüße nach Weimar" (Luise, Jena)

"Die Möglichkeit in Buchenwald trotz allem zu gedenken, war eine gute Idee. Mein Urgroßvater und zwei Brüder meiner Oma waren dort Häftlinge, anschließend in Dachau. NIE WIEDER!" (Antje, Weimar)


Unsere Gedanken gehen zu den gegenwärtigen Opfern von Krieg und Gewalt, zu den Geflüchteten, die an den Grenzen Europas unter katastrophalen Bedingungen ausharren.

Unter https://leavenoonebehind2020.org/de/ findet Ihr Informationen, die Möglichkeit, eine Petition zu unterschreiben oder zu spenden.

Wir wünschen Euch trotz allem ein gutes Osterfest, bleiben wir zuversichtlich und solidarisch.

Viele Grüße

Christine Schild
für den Sprecherrat

 

 

Persönliches Gedenken: 75 Jahre Befreiung Buchenwald

Liebe Mitstreiter*innen und Interessierte,

wie Ihr wisst, musste die Gedenkstätte Buchenwald alle Veranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers absagen. Das ehemalige Lagergelände ist derzeit für den Besucherverkehr geschlossen und die vielen bestellten Kränze müssen am 11. April 2020 nun ohne Publikum und Teilnehmende niedergelegt werden, dies wird dann auf einer zusätzlichen Website dokumentiert.

Trotzdem haben sich einige Menschen Gedanken gemacht, wie wir als Bürger*innen den Jahrestag begehen könnten.

Hier nun die Idee, die mit der Gedenkstätte abgesprochen ist:

Ab Montag, dem 6. April bis zum Freitag, 10. April, laufen oder fahren die Menschen, die das möchten, einzeln oder zu zweit zur Gedenkstätte und legen dort am Zaun links neben dem Lagertor Blumen nieder und/ oder eine persönliche Äußerung.

Jede/ jeder kann Fotos machen, auch mit seiner persönlichen Botschaft,

und an die Gedenkstätte schicken (an: cjaensch@buchenwald.de),

all das kann die Gedenkstätte auf Ihrer Homepage veröffentlichen, an die Zeitungen schicken etc.

Es versteht sich sicher von selbst, dass sich keine Menschenansammlungen bilden dürfen - dies wäre auch ausdrücklich nicht im Sinne der Gedenkstätte. Damit wäre keinem gedient, es wäre auch in der gegenwärtigen Situation stafbar.

Rikola-Gunnar Lüttgenau von der Gedenkstätte Buchenwald schrieb uns:

"Unsererseits freuen wir uns über diese anrührende und auf die gegenwärtige Situation rücksichtnehmende Idee! Insofern ist Eure Aktion ein wunderbares Zeichen, welche Bedeutung das Erinnern an Buchenwald für die einzelnen Menschen hat und es ihnen eine Herzenssache ist."

In ehrendem Gedenken an die Opfer von Faschismus und Krieg,

in Verantwortung für Gegenwart und Zukunft in Demokratie und Menschenwürde

Aktuell

 

Radtour „Wider das Vergessen“
Samstag, 12.09.,
Treff: 9.30 Uhr Goetheplatz (vor dem mon ami), Rückkehr ca. 16.30 Uhr (per Bahn)

20 Jahre BgR
Dienstag, dem 6. Oktober 2020, 19 Uhr, im mon ami

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