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Rechtsextremismus
und Zivilgesellschaft
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EKD-Synode mit Beschluss zum Engagement gegen Rechtsextremismus

Auf der Tagung der EKD-Synode in Magdeburg – dem obersten Gremium der evangelischen Kirche in Deutschland – gab es einen aktuellen Beschluß zum Engagement gegen Rechtsextremismus. Darin wird zu weiterem Engagement gegen Rechtsextremimus aufgerufen. Weiterhin wird die dauerhafte und nachhaltige Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement gefordert. Kritisiert wird die Ausspähung tausender Mobilfunkdaten. Christen werden ermuntert, sich gegen Rechtsextremimus zu engagieren, dabei ist bedingungslose Friedfertigkeit Voraussetzung für solches Handeln. Verständnis besteht für diejenigen, die aus Gewissensgründen Neonazidemonstrationen gewaltfrei blockieren. Der ganze Text im Wortlaut:

Engagement gegen Rechtsextremismus
1. Die Synode der EKD unterstützt den Protest gegen Rechtsextremismus in unserem Land und insbesondere alle zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich für Demokratie und Menschenwürde einsetzen und gegen rassistische, antisemitische und rechtsextreme Einstellungen und Strukturen einstehen.
2. Die Synode bittet den Rat der EKD, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass das haupt- und ehrenamtliche zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz gegen Rechtsextremismus weiter nachhaltig und dauerhaft gefördert wird. Alles, was bürgerschaftliches Engagement behindert oder entmutigt, muss unterlassen werden. Die Synode ist daher besorgt über die Ausspähung mehrerer tausend Mobilfunkdaten von Bürgerinnen und Bürgern aus dem gesamten Bundesgebiet während der Proteste gegen die größten Neonaziaufmärsche Europas in Dresden 2011. Dabei wurden auch Daten von Seelsorgenden, Anwälten und Anwäl-tinnen und Abgeordneten aus Bundes- und Landtagen observiert, die einem beson-deren Schutz unterliegen. Die Synode teilt die Sorge der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland um die Wahrung des Seelsorgegeheimnisses.
3. Die Synode ermutigt Christinnen, Christen sowie Kirchengemeinden, sich engagiert gegen menschenfeindliche und rechtsextreme Ideologien und Aktivitäten einzusetzen. Die unabdingbare und bedingungslose Friedlichkeit aller Aktions- und Protestformen ist für Christinnen und Christen in der Nachfolge Christi unbedingte Voraussetzung für solches Handeln. Wir haben Verständnis für Menschen, die aus Gewissensgründen Neonazidemonstrationen gewaltfrei blockieren. Dies hat in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mehrfach zu positiven Veränderungen in Politik und Gesellschaft geführt.

Magdeburg, den 9. November 2011

Weitere Infos // http://www.ekd.de

Nicht unwidersprochen!

Kirchheimer und Gäste protestierten gemeinsam gegen JN- und NPD-Veranstaltung

Dank an alle, die mit uns gemeinsam heute in Kirchheim gegen die JN- und NPD-Veranstaltung protestiert haben! Wir haben ein Zeichen gesetzt, dass wir das nicht unkommentiert geschehen lassen wollten. Und das ist gut so! Dank an die Kirchheimer für Kaffee und Kuchen :)

Danke für eine interessante Lesung!

Vortrag mit der Autorin und Architektin Celina Kress am 25. Oktober 2011 in der Bauhaus-Universität Weimar

Unsere Veranstaltung zu „Adolf Sommerfeld. Ein Freund Gropius'“ war ein Erfolg. Toller und interessanter Vortrag, interessiertes Publikum. Danke allen, die da waren und die mit vorbereitet haben! Vielen Dank für den sehr gelungenen und interessanten Vortrag, Frau Kress. Frau Schaller und Herr Simon-Ritz, Ihnen recht herzlichen Dank für die Organisation und die sehr gute Zusammenarbeit! Wir würden uns freuen, wenn wir mal wieder eine Veranstaltung zusammen machen könnten.

Angaben zum Buch // Celina Kress: Adolf Sommerfeld. Bauen für Berlin 1910–1970, Einzelveröffentlichung des Landesarchivs Berlin im Lukas Verlag, Hrsg. Uwe Schaper, 286 Seiten, 288 Abb., ISBN 978-3-86732-081-8, Euro 39,80

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