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Rechtsextremismus
und Zivilgesellschaft
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Kein „Licht für Dresden“ in Gera!

Mit einer Kundgebung sowie einer Menschenkette protestieren das Aktionsbündnis „Gera gegen Rechts“ sowie der Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit gegen den von den Nazis angemeldeten „Trauermarsch ,Ein Licht für Dresden‘“ am kommenden Samstag, den 23. Februar in Gera. Wir – das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar – rufen zu einer breiten Unterstützung auf!

Das Weimarer Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus ruft alle Engagierten aus Weimar und darüber hinaus auf, die Bündnisse in Gera in ihrem Protest an diesem Samstag, den 23. Februar tatkräftig zu unterstützen! Es wird ab Weimar eine gemeinsame Zuganfahrt geben. Die Zeiten entnehmt ihr bitte untenstehender Information. Bitte achtet auf wetterfeste Kleidung und packt ’ne Stulle und was warmes zum Trinken mit ein.

Termin // 23.2.2013, ab 12.00 Uhr, Friedrich-Engels-/Bielitzstraße und Franz-Mehring-/Bahnhofstraße
Fahrt ab Weimar // 11.07 Uhr ab Weimar, Ankunft Gera HbF: 11.55 Uhr; MitstreiterInnen treffen sich rechtzeitig vor Zugabfahrt, um eventuell noch gemeinsam Tickets (Gruppen-, Wochenendtickets) zu kaufen.
Aufrufende // Aktionsbündnis „Gera gegen Rechts“ und Runder Tisch für Toleranz und Menschlichkeit Gera
Ausschlussklausel // Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Weitere Infos // Nähere Informationen erhaltet ihr über die Internetseite des Aktionsbündnisses „Gera gegen Rechts“

„Dresden nazifrei“ – Wir fahren auch 2013!

Der Aufruf der Thüringer Bündnisse, Initiativen und Netzwerke gegen Rechts zur Beteiligung an den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch am 13. Februar in Desden:

Wir sind solidarisch mit den Engagierten des Bündnisses „Dresden nazifrei“. Gerade nach dem in der letzten Woche ergangenen Urteil gegen ­einen Antifaschisten im Zusammenhang mit den Protesten im Jahr 2011. Zehntausende Menschen haben in den vergangenen drei Jahren mit unterschiedlichen und kreativen Protestformen und erheblichem persönlichen Einsatz dafür gesorgt, den bis dato europaweit größten Nazi-Aufmarsch Geschichte werden zu lassen. Und nun verkündet ein Dresdner Richter mit den Worten „die Dresdner hätten die (linken) Randale satt“ eine fast zweijährige Haftstrafe gegen einen Teilnehmer dieser erfolgreichen Proteste. Dies ist aus unserer Sicht eine kalkulierte Drohung und ein ­völlig falsches Signal an die Zivilgesellschaft. Es ist eine Geste der ­Abschreckung gegen Jede und Jeden von uns. Genau jene VertreterInnen aus Politik, Polizei und Justiz, die durch ihr jahrelanges Verharmlosen der Nazis und Kriminalisieren jeglicher antifaschistischer Gegenaktivitäten das Erstarken rechtsradikaler Kräfte erst ermöglichten zeigen damit, dass sie nicht bereit sind aus ihrem jahrelangen Versagen zu lernen. Jahrelang mordete der sogenannte NSU, über Jahre hinweg entwickelten sich gerade in Thüringen und Sachsen neonazistische Strukturen teils mit Wissen, teils sogar mit Unterstützung staatlicher Behörden. Verfassungsschutz und Strafverfolgungsbehörden entwickelten eine erschreckende Verantwortungslosigkeit gegenüber den rechts­radikalen Umtrieben. Im Zuge der Aufarbeitung dieser über zehnjährigen Mordserie glaubten wir, dass sich hier ein ­anderer gesellschaftlicher Konsens zu etablieren versucht. Es wird verstärkt über Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus in unserer Mitte berichtet. Wir hofften, es findet hier ein Umdenken statt. In Sachsen – so scheint es – nicht. Und aus diesem Grund werden wir auch 2013 ein deutliches Zeichen setzen – ein Zeichen der Solidarität mit allen Betroffenen staatlicher Repression und ein überdeutliches Signal gegen alte und neue Nazis! Wir schließen uns dem Aufruf des Bündnisses „Dresden nazifrei“ an:

Nicht lange fackeln – Nazis blockieren!
Fahren wir am 13. Februar gemeinsam nach Dresden.

Infos und Bus-Anmeldung // Bus ab Weimar: Abfahrtszeit: 12 Uhr ab Hauptbahnhof, anschließend kurzer Halt an der Katholische Kirche / Route: Weimar – Gera – Dresden / Organisator: Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar / Kontakt: www.bgr-weimar.de, weimar-gegen-rechts(at)web.de / Bus-Tickets: Diese können u.a. über das Büro Bündnis 90/Die Grünen Weimar, Burgplatz 5 (geöffnet Dienstag und Donnerstag 10–15 Uhr, Mittwoch 13–18 Uhr.), und über das Büro der SPD Weimar, Goetheplatz 9b (geöffnet Montag 10–18 Uhr, Dienstag: 12–14 Uhr, Mittwoch: 12–16 Uhr, Donnerstag: 14–18 Uhr, Freitag: 10–12 Uhr) erworben werden. Es ist aber auch eine Reservierung per E-Mail möglich, dann werden die Tickets am Bus gegen eine Spende ausgegeben.
Weitere Infos // Auf unserer Facebookseite könnt ihr weitere Informationen zur Bus-Anreise nach Dresden erfahren.
UnterzeichnerInnen // Ahmet Madak (Jena) / Aktionsbündnis Courage Pößneck / Aktionsbündnis Gera gegen Rechts / Aktionsnetzwerk Jena / Andreas Leps (Stadtrat für Bündnis 90/Die Grünen, Weimar) / Arbeitsgemeinschaft gegen Rechtsextremismus Erfurt / Dr. Alexander Bierbach (Weimar) / Alexandra Janizewski (Kulturmanagerin ACC Galerie Weimar) / Andreas Grünwald (Weimar) / Angelika Steger (Weimar) / Anna Egli (Sozialwissenschaftlerin, Weimar) / Astrid Rothe-Beinlich (Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen, Vizepräsidentin im Thüringer Landtag) / Bernd Bettels (Vorstandsmitglied BürgerInnen gegen Billiglohn, für Gleichbehandlung Erfurt) / Bernd Stoppe (stellvertretender Sprecher der Thüringer BgR-Vernetzung, Gera) / Carsten Meyer (Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag) / Charlotte Lindig (Studentin, Hamburg) / Christian Engelhard (Aktionsnetzwerk Jena) / Dr. Daniel Schuster (Sprechendenrat Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimarer Land) / David Eckardt (Mitglied der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag) / Diana Hennig / Dr. Eberhard Lüdde (Vorsitzender Richard-Wagner-Verband Weimar) / Eckhardt Hesse (Aktionsnetzwerk Jena) / Eleonore Mühlbauer (Mitglied der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag) / Gabi Zimmer (Mitglied des Europäischen Parlamentes) / Gerd Leonhardt (Weimar) / Gerd Schacke (DGB-Kreisvorsitzender Weimar/Weimarer Land) / Harald Zeil (stellvertretender Sprecher der Thüringer BgR-Vernetzung, Jena) / Heidrun Sedlacik (Mitglied der Fraktion Die Linke. im Thüringer Landtag) / Holger Dorrenburg (ISG e.V. Gera) / Ines Wolfram (Mitglied des Sprecherrates des Bürgerbündnisses gegen Rechtsextremismus Weimar) / Inge Gawrilow / Jan Tampe (Weimar) / Joschka Waas / Jürgen Wollmann (ezra – Mobile Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen, Erfurt) / Jutta Luhn (Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“, Weimar) / Katharina König (Mitglied der Fraktion Die Linke. im Thüringer Landtag, Sprecherin für Netzpolitik, Jugendpolitik und Antifaschismus) / Katharina Spiel (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Grünen im Weimarer Stadtrat) / Klaus Maurer (Weimar) / KoKont Jena / Kristina Pabst (Weimar) / Dr. Kurt Lembcke (Weimar) / Madeleine Henfling (Sprecherin der Thüringer BgR-Vernetzung, Ilmenau) / Maria Murzik (Weimar) / Dr. med. Mariana Thiele (Ärztin, Jena) / Martin Leonhardt (Dresden) / Martin Raasch (Mitglied des Sprecherrates des Bürgerbündnisses gegen Rechtsextremismus Weimar) / Martina Renner (stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke. im Thüringer Landtag) / Martina Schuster (Zahnärztin, Mitglied des Bürgerbündnisses gegen Rechtsextremismus Weimarer Land, Apolda) / Michael Fricke (attac Weimar) / Michael Hoffmeier (Kreissprecher Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Eichsfeld, Mitglied des Kreistages des Landkreises Eichsfeld) / neue linke e.V. (Weimar) / Rebekka Höfer-Diekmann (Weimar) / René Bienert (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, International Tracing Service – ITS) / Rüdiger Eisenbrand (Bürgermeister der Stadt Apolda) / Ruth-Barbara Schlenker (Pastorin im Kirchspiel Niedertrebra) / Sabine Bartmann / Sandro Witt (Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Jena/Saale-Holzland-Kreis) / Stefan Wolf (Oberbürgermeister der Stadt Weimar) / Steffen Vogel (Weimar) / Studierendenkonvent der Bauhaus-Universität Weimar / Thi-Uyen Nguyen (Angestellte) / Tobias Patzer / Torsten Zern (Mitglied des Sprecherrates des Bürgerbündnisses gegen Rechtsextremismus Weimar) / Uwe Adler (Mitglied des Sprecherrates des Bürgerbündnisses gegen Rechtsextremismus Weimar)

Öffentliche Plakatierung für „Dresden nazifrei“ 2013 unseres Weimarer Bürgerbündnisses

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